Herzlich willkommen!

In meine Praxis kommen häufig Menschen, die bereits viele Therapien erfolglos ausprobiert haben

Die allgemein anerkannten und von gesetzlichen Krankenkassen bezahlten Psychotherapien sprechen häufig lediglich den Verstand an. Dabei lernen wir, was mit uns los ist und was verändert werden sollte. Es hat sich aber herausgestellt, dass rein vom Kopf nicht alles steuerbar ist. Und so kommen Menschen zu mir in die Praxis, die zwar eine Ahnung haben, was sich ändern sollte, aber das Gefühl nicht mit dem Kopf übereinkommt. Somit kann sich keine nachhaltige Verbesserung ihrer Situation einstellen.

Mit Hilfe des Verstandes und der gleichzeitigen Einbeziehung unseres Körperempfindens schaffen meine Patienten es, eine Veränderung ihrer Situation so anzustoßen, dass sie nachhaltig ist und sich gut und richtig anfühlt.

Schauen Sie sich gerne auf meiner Seite um und machen Sie sich ein Bild von diesen Möglichkeiten. Gerne klären wir in einem vergünstigten Erstgespräch, wie ich Ihr Anliegen angehen würde, um mit Ihnen gemeinsame Lösungen zu finden.

 

Mit Ängsten umgehen

Ängste sind Fluch und Segen zugleich. In normalem Umfang zeigen Sie uns unsere Grenzen auf oder weisen uns auf eine real existierende Gefahr hin. Auf diese Weise lernen wir früh, wann wir mehr aufpassen müssen, um keinen Schaden zu nehmen.

Wenn Angst aber ständiger Begleiter ist, hat dies nichts mehr mit dem normalen Körpersignal zu tun. Übermäßige Angst kann Betroffene vom sozialen Leben fernhalten und sie isolieren. Das Risiko, zusätzlich an Depressionen zu erkranken oder tabletten- oder alkoholsüchtig zu werden, ist hoch.

Eine häufige Reaktion auf Ängste ist die Vermeidung. Angstmachende Situationen zu vermeiden, hilft zunächst, Angst nicht erst aufkommen zu lassen. Betroffene, die ihre angstmachenden Situationen vermeiden, berichten aber auch oft davon, dass die Angst sich weiter steigert und immer mehr Situationen vermieden werden müssen, um keine Angstgefühle aufkommen zu lassen. Eine Spirale der Angst und Vermeidung ist die Folge, aus denen die Betroffenen nicht mehr alleine rauskommen.

Was können Betroffene tun, um mit ihren Ängsten umgehen zu können?

  1. Erstellen Sie zunächst eine Liste der Ängste, die Ihnen zusetzen und priorisieren Sie diese – die „leichteste“ Angst an erster Stelle, die „zweitleichteste“ an zweiter Stelle etc.
  2. Nehmen Sie die erste, leichteste auf Ihrer Liste stehende angstmachende Situation. Stellen Sie sich eine solche Situation in Gedanken und die aufkommende Angst vor. Sagen Sie sich immer wieder, dass Sie sich in Sicherheit befinden. Wenn es für Sie leichter ist, dann schreiben Sie sich diesen Satz auf einen Zettel und legen Sie ihn vor sich hin.
  3. Nachdem Sie sich mental darauf vorbereitet haben, suchen Sie eine Umgebung auf, in denen die leichteste Angst aufkommt. Treffen Sie dafür keine sicherstellenden Maßnahmen. Ihr Verstand sagt Ihnen ja bereits, dass Sie sicher sind. Sie können sich auf Ihren Verstand verlassen. Sie werden zunächst spüren, wie die Angst sich in Ihnen breit machen will, Ihre Körperempfindungen sich ganz auf Ihre Angst konzentriert. Akzeptieren Sie Ihre Empfindungen, indem Sie – wenn möglich sogar laut – sich sagen, was Sie empfinden und dass Sie diese Empfindungen so annehmen, wie sie gerade aufkommen. Sicherlich werden Sie den Impuls verspüren, aus der angstmachenden Situation zu flüchten. Geben Sie diesem Impuls möglichst nicht nach. Bleiben Sie solange in der angstmachenden Situation, bis Sie eine Reduzierung Ihrer Empfindungen wahrnehmen. Beim nächsten Mal bleiben Sie solange, bis sich diese Empfindungen noch weiter reduziert haben.
  4. Wenn Sie die „leichteste“ Angst überwunden haben, nehmen Sie sich die zweite Angstsituation Ihrer Liste vor und wiederholen Sie die oben beschriebene Vorgehensweise.
  5. Führen Sie ein Tagebuch über Ihre Übungen. Schreiben Sie auf, wie groß Ihre Angst zu Beginn der Übung war (auf einer Skala von 1 bis 10), welche Übung Sie absolviert haben und wie sich die Angst auf der Skala verändert hat. Es kommt immer mal vor, dass Sie einen schlechten Tag haben, sich nicht motivieren können oder das Gefühl haben, dass Ihre Anstrengungen sich nicht lohnen. Da ist es hilfreich, sich Ihr Tagebuch durchzulesen und sich an Ihre Erfolge zu erinnern. Und wenn Sie Ihre Ängste mal überwunden haben, ist es ein schönes Gefühl, das Tagebuch durchzulesen und nochmal nachzuempfinden, was Sie alles geschafft haben.

Sollten Sie Antidepressiva, Beruhigungstabletten oder ähnliche Medikamente nehmen, sollten Sie aber auf jeden Fall mit Ihrem Arzt über Ihr Vorhaben, die Angst in den Griff zu bekommen, sprechen. Er sollte Ihr erster Ansprechpartner dazu sein. Außerdem kann es hilfreich sein, sich einen Experten zur Unterstützung zu suchen.

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