Erfolgreich aus der Krise

Bei einer Krise denken viele Menschen an einschneidende negative Erlebnisse - an Gefühle wie Hilflosigkeit, Angst und daran, nicht zu wissen wie es weitergehen soll. Dabei stecken auch ganz viele Chancen in einer Krise.

Eine Krise durchläuft vier Phasen:

1. Phase - Verleugnung:
Nach dem Erkennen der veränderten Situation wollen wir die Krise meist nicht wahrhaben. Das kann so weit führen, dass die Veränderung verleugnet wird.
 2. Phase - Wahrnehmung
Die Krise wird mit all ihren Auswirkungen wahrgenommen. Wir fühlen uns hilflos und unsicher, wissen nicht, wie es weitergehen soll. Angst oder sogar Wut kann dann die Folge sein.
 3. Phase - Lösungssuche
Wir suchen nach möglichen Lösungen und Auswegen aus der Krise. Je selbstbewusster wir hier sind, desto motivierter werden wir, um Chancen zu erkennen und nutzen zu können.
 4. Phase
Wir haben die Krise als Teil unseres Lebens akzeptiert. Möglicherweise erkennen wir sogar, dass wir wichtige Erfahrungen gesammelt haben und die Krise auch ihr Gutes hatte.

Gerade bei Veränderungen, die wir nicht beeinflussen können, ist es wichtig, selbst neue Wege und Möglichkeiten aus der Krise zu finden. Sobald wir passiv werden, wird sich das Gefühl der Hilflosigkeit verstärken.

 Tipps, wie Sie mit Ihrer Krise gut umgehen:

  1. Bereiten Sie sich auf die Krise vor! Es gibt Krisen, auf die Sie sich vorbereiten können. Beispielsweise könnten Sie sich ein finanzielles Notpolster anschaffen, falls die   Waschmaschine kaputt geht. Welches sind typische Situationen, in die Sie häufig hineinschliddern? Überlegen Sie, welche Lösung Sie für sich wählen würden.
  2. Sprechen Sie mit Menschen, die ähnliches erlebt haben. Es tut nicht nur gut, sich über seine Krisen auszutauschen. Häufig kommt man auch auf eine eigene Lösung. Achten Sie aber darauf, sich nicht zu sehr mit Menschen zu beschäftigen, die alles zu negativ sehen. Das kann runterziehen.
  3. Scheuen Sie sich nicht, in schweren Krisen auch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das kann in Form eines Coachings, einer Therapie oder einer Selbsthilfegruppe sein.
  4. Machen Sie sich eine Freude! Womit kann man Ihnen am besten eine Freude bereiten? Was macht Ihnen am meisten Spaß? Ob Sie sich mit guten Freunden treffen oder einen Wellness-Tag einlegen. Entfliehen Sie dem Alltag, um Abstand zu bekommen.
  5. Schreiben Sie doch einmal auf, was Ihnen in Ihrem Leben Spaß macht und Freude bereitet. In Krisenzeiten können diese Notizen Ihnen helfen, sich an die schönen Dinge Ihres Lebens zu erinnern.
  6. Machen Sie sich Luft! Lassen Sie Ärger und Wut einfach mal raus. Gehen Sie in den Wald oder auf den Balkon und schreien Sie Ihren Ärger raus. Sie werden spüren, wie gut Ihnen das tut.
  7. Treiben Sie Sport oder widmen Sie sich Ihren Hobbies, um Ihre Ausgeglichenheit wiederzuerlangen.

Sie kennen nun die vier Phasen einer Krise und Möglichkeiten, die Ihnen beim Umgang mit Ihrer Krise helfen. Probieren Sie meine Tipps aus! Sie werden bereits bei der Umsetzung merken, dass Krisen zu bewältigen sind und auch eine positive Seite haben.

Leben heißt Veränderung. Und Veränderungen aktiv zu bewältigen, heißt, die Krise zu meistern.

Sehen Sie Veränderungen nicht negativ, denn sie können ihr Leben positiv beeinflussen.

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